Ladenöffnungsgesetz hat sich bewährt
Romberg: Kundenfreundliche Regelung beibehalten
Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Romberg hat sich für die Beibehaltung der bestehenden Ladenöffnungszeiten ausgesprochen. „Die derzeitige Regelung der Ladenöffnungszeiten ist kundenfreundlich. Sie ist angepasst an die veränderte Lebenswirklichkeit auch im Kreis Warendorf“, so der FDP-Abgeordnete. Bei veränderten Familienstrukturen und Arbeitszeiten, vor dem Hintergrund der Zunahme berufstätiger Ein-Personen-Haushalte sowie angesichts des für den klassischen Handel vermehrt zur Konkurrenz gewordenen Internet-Shoppings sei es sowohl im Interesse von Kunden als auch des Handels im Kreis Warendorf, die 2006 neu geschaffenen Möglichkeiten beizubehalten.
Romberg sieht sich bei seinem Einsatz für freie Ladenöffnungszeiten auch durch das Ergebnis einer Anhörung am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag zu einer Änderung des Ladenöffnungsgesetzes bestätigt. Zahlreiche Sachverständige hätten Bedenken gegen den Vorstoß der rot-grünen Landesregierung vorgetragen, die Ladenöffnungszeiten an Werktagen auf 20 Uhr, an Samstagen auf 18 Uhr zu begrenzen und verkaufsoffene Sonntage auf vier pro Kommune zu reduzieren.
Romberg fordert sogar noch weitere Freiheiten für Kunden und Einzelhändler. So sei es bei landwirtschaftlichen Verkaufsstellen (Hofläden) an Sonn- und Feiertagen aktuell für die Landewirte nur möglich selbsterzeugte Produkte zu verkaufen. „Waren, die einen Bezug zu den in den Hofläden angebotenen Produkten haben, solle man dort aber auch verkaufen dürfen. Es ist doch logisch, dass man bei einem Spargelbauern auch Sauce Hollandaise und westfälischen Schinken erwerben können muss“, findet Romberg.