Romberg: Kiffen wird wieder verharmlost
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg, kritisiert die Pläne der rot-grünen Landesregierung den straffreien Besitz von Haschisch und Marihuana von sechs auf zehn Gramm zu erhöhen. "Dies ist ein völlig falsches Signal an die Jugendlichen in NRW. Frei nach dem verantwortungslosen Motto: ,Kiffen wird wieder harmloser'", sagt Romberg. Cannabis sei schon jetzt die am häufigsten verwendete illegale Droge. Die Anzahl von Cannabiskonsumenten liege bei rund 500.000 Menschen in NRW. Davon seien rund 50.000 sogar Cannabinoid-Abhängige.
"Die Risiken von Cannabis werden trotzdem weiterhin erheblich unterschätzt", erklärt Romberg, der als Arzt in einer psychiatrischen Ambulanz langjährige Erfahrung mit cannabisabhängigen Menschen hat. "Insbesondere die Cannabis-Psychose mit schizophrenieformer Symptomatik führt zu schwersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen." Romberg fordert daher von der Landesregierung statt Verharmlosung weiterhin einen engagierten Einsatz gegen illegale Drogen. So müsse das auf Initiative der FDP 2009 erstmalig aufgelegte und bundesweit einzigartige Cannabis-Präventionsprogramm "Stark statt breit" nachhaltig weitergeführt werden. "Erst ein Jugendlicher, der auch die erheblichen Risiken des Kiffens kennt, kann sich dann auch davor schützen", so der FDP-Gesundheitsexperte.
"Die Risiken von Cannabis werden trotzdem weiterhin erheblich unterschätzt", erklärt Romberg, der als Arzt in einer psychiatrischen Ambulanz langjährige Erfahrung mit cannabisabhängigen Menschen hat. "Insbesondere die Cannabis-Psychose mit schizophrenieformer Symptomatik führt zu schwersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen." Romberg fordert daher von der Landesregierung statt Verharmlosung weiterhin einen engagierten Einsatz gegen illegale Drogen. So müsse das auf Initiative der FDP 2009 erstmalig aufgelegte und bundesweit einzigartige Cannabis-Präventionsprogramm "Stark statt breit" nachhaltig weitergeführt werden. "Erst ein Jugendlicher, der auch die erheblichen Risiken des Kiffens kennt, kann sich dann auch davor schützen", so der FDP-Gesundheitsexperte.